Spacer

 

 

schlafen lernen!

Wie man sich bettet, so liegt man. Der Volksmund weiß es, und wir wissen, daß der Volksmund meist recht hat. Und wie man liegt, das hat Auswirkungen auf die Qualität des Schlafens und des Schlafes.

Der Schlafmedizin - einer noch recht jungen medizinischen Fachrichtung - haben wir wichtige Erkenntnisse zu verdanken. So wissen wir mittlerweile, daß mehr als die Hälfte aller Schlaganfälle durch gestörten, nicht erholsamen Schlaf mitverursacht sind. Allerdings wissen wir auch, daß nur ungefähr 20 % aller Schlafstörungen rein organischer Natur sind. In den weitaus meisten Fällen spielen auch noch andere Faktoren eine wichtige Rolle - und vielfach ist es ein Ursachenbündel, das die lebensnotwendige Erholung im Schlaf verhindert.

Philosophie der Vontana-Industrie (Tasso-Betten) ist es nicht einfach nur die Herstellung des besten Systems für das beste Liegen, sondern die Förderung der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der lebensnotwenigen Funktion des Schlafes und seiner Qualität.

Schlaftraining

Das modular aufgebaute somnoVital-Konzept fokussiert auf die Störungsbilder ICDS: 1B der extrinsischen Dyssomnien (inadäquate Schlafhygiene, Gebrauch von Sucht- und Genußmitteln, Einnahme von Pharmaka etc.) • 1C der extrinsischen Dyssomnien (Störungen des zirkadianen [Schlaf-] Rhythmus wie Zeitzonenwechsel [Jetlag], Schlafstörungen bei Schichtarbeit etc.); Untergruppen 3B und 3C (Sekundäre Schlafstörungen bei neurologischen und internistischen Erkrankungen).

Der Leitlinie “Nicht Erholsamer Schlaf”1 zufolge ist davon auszugehen, daß es in Deutschland etwa acht Millionen Betroffene mit dem Beschwerdebild “Nicht erholsamer Schlaf” gibt. Der Begriff “Nicht Erholsamer Schlaf” bezeichnet ein eigenständiges Krankheitsbild unter den Ziffern ICD 10: G 47 (Schlafstörungen) • F 51 (nichtorganische Schlafstörungen)

Begleit- und Folgeerkrankungen ursächlicher Schlafstörungen sind u.a.

• Therapieresistente Hypertonie 80 %

• Schlaganfall 60 %

• Herzinfarkt, Herzinsuffizienz 50 %

• Bluthochdruck 30 %

Damit werden Krankheiten beschrieben, die eine wesentliche Grundlage für die Standards der gesetzlichen Krankenkassen zur Primärprävention darstellen2.

Das somnoVital-Konzept ist modular auf das hier formulierte Präventionsprinzip "Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsverarbeitung zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsrisiken" ausgerichtet, zur Zertifizierung vorgelegt, mit Datum 11.7.2006 als förderfähig nach § 20 SGB V anerkannt und unter der Kursnummer 20060601-22641 in die zentrale Präventionskursdatenbank des Bundesverbandes Betriebskrankenkassen eingestellt worden. Die Markenrechte sind angemeldet.

Die einzelnen Module sind

• somnoAktiv - Schlaftraining im Arbeitsleben

• somnoPlus - Schlaftraining für Kinder, Jugendliche und deren Eltern

• somnoSilber - Schlaftraining für Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter

 

1 Leitlinie "Nicht Erholsamer Schlaf" der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin www. uni-duesseldorf.de/AWMF/ll-na/063-001.htm, 27.8.2008

2 Gemeinsame und einheitliche Handlungsfelder und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzung von § 20 Abs. 1 und 2 SGB V vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 10. Februar 2006

Diese Webseite verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen und das Angebot zu verbessern. Indem Sie hier fortfahren, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. » Mehr Informationen.