05.02.10

Feuerwehrmänner erholen sich effizienter

Feuerwehrmänner erholen sich effizienter auf speziellen Wasserbetten

Nach der Installation von speziellen Wasserbetten eines deutschen Herstellers in Feuerwehrstationen wurde eine erheblich verbesserte Erholung während der Ruhephase festgestellt. Besonders das Einschlafen zwischen den Einsätzen, besonders problematisch wegen des erhöhten Adrenalinspiegels, wurde signifikant verbessert.

Die „Firefighter“ oder auf gut deutsch Feuerwehrleute werden leistungsfähiger durch Schlaf auf Wasserbetten als auf konventionellen Betten und vor allem kommen sie schneller zur Ruhe nach Löscheinsätzen. 
Das ist das Ergebnis von Studien bei der Feuerwehr in L.A. und O.E. (Los Angeles und Oer-Erkenschwick). 
„Ein großer Schritt zur Minderung ernster Schlafprobleme der Feuerwehrleute rund um die Welt, um Schlaf zu finden, fern von zu Hause und insbesondere bei gestiegenem Adrenalinspiegel nach den Einsätzen an Unfallorten, wo es um Leben und Tod geht,“ meldet Brandmeister Horst Frank aus O.E. und bestätigt damit die Erfahrung der Kollegen aus L.A.. 
Dr. Robert Butterworth, Psychologe, betreute die Studie in L.A. und Dr. Bram van Dam, Leistungsphysiologe von der Vontana Schlafforschung erfaßte die Daten aus O.E.. 

„Es ist altbekannt, daß das Regenerationshormon STH, zuständig für Wiederauffüllung der Energiespeicher, fast ausschließlich in den Tiefschlafphasen produziert wird. 
Auf herkömmlichen Liegen werden diese Schlafphasen durch die Auflagedruckpunkte und die dadurch geminderte Blutzirkulation häufig zwangsweise unterbrochen. 
Zusätzlich arbeitet die Wärme des guten Wasserbettes für die wichtige Muskelentspannung, die Erholung und kürzere Einschlafphasen. 
Genauso wichtig wie sichere Kleidung und Gerätschaft ist der ausgezeichnete physiologische Zustand des Menschen. 
Es gibt den TÜV für Technik und den Tierschutz für Tiere, nur der Mensch selbst treibt oft bis zur Bewußtlosigkeit Raubbau mit seinem Leben und dem der anderen.“