29.10.10

Made In Germany oder doch lieber „billig“

Wer schon einmal Probleme bei Service, Garantie oder Kulanz mit ausländischen Firmen hatte, insbesondere bei Wasserbetten, kennt es: Man ärgert sich mit Hotlines oder unfreundlichen  Großmarkt Mitarbeitern rum, die zum Teil schlecht oder gar nicht geschult sind. Wieso soll man bei so einem Service sein hart verdientes Geld zu einem Unternehmen „tragen“ wo Service, wenn überhaupt, nur sehr klein geschrieben wird.

„Made in Germany“ ist immernoch weltweit ein Garant für Qualität und Service, zumindest dort, wo es drauf ankommt, bei den Investitionsgütern z.B.. Immerhin ist es unsere zukünftige Rente, die bei "billigen" Konsumgüterimporten in fremde Länder fließt. Dasselbe gilt für die in Deutschland fehlenden Lehrstellen: China wird diese nicht besetzen können.

Wer sich zu heimischen Produkten bekennt, weiß wohin sein Geld geht: In seine Rente, Ausbildungsplätze seiner Kinder, und in eigene Lebensqualität, besonders bei ordentlichen Wasserbetten.

Apropos billig: Schon Henry Ford meinte: "Billig kann ich mir noch nicht leisten". So Unrecht hatte er nicht, wenn man allein die geringe Lebensdauer vieler Importe zusammenzählt, ganz abgesehen von den Qualitätsansprüchen auf die man zu gunsten "billig" verzichtet.