18.05.12

Krankheitserregende Pilzvernichter in Polstermatratzen? - Nicht mit Tasso Wasserbetten!

In Babymatratzen wurde der Pilzkiller Pentachlorphenol entdeckt. Zum Schutz der Polstermatratze imprägnierten asiatische Hersteller Kokosfasern. Eine Mutter behauptet, dass Ihre Tochter schon mit fünf Jahren nicht genug Puste hatte, die Kerzen auf ihrem Geburtstagskuchen auszublasen. Schon kurz nach der Geburt rang das Mädchen ständig nach Luft. Der Kinderarzt des Mädchens konnte es sich nicht erklären, da sie anders als Asthmakranke nicht allergisch reagierte, beispielsweise auf Hausstaubmilben. Erst im alter von acht Jahren glaubten die Mediziner fündig geworden zu sein. Da die Krankheit plötzlich verschwand, als die Tochter auf einem größeren Bett schlief, hätte es möglich sein können, das Schadstoffe aus der Babymatratze an ihrer Krankheit Schuld sein können.
Als die alte Babymatratze schon längst vergessen auf dem Speicher von der Mutter gefunden wurde, hatte sie gemerkt, dass ein roter Korb, der ein paar Wochen auf der Matratze stand, unten nicht mehr Rot, sondern hellrosa war.
Chemikalien aus der Matratze hatten das Plastik gebleicht und womöglich auch früher die Tochter zum Husten gebracht.

Der STERN und STERN-TV ließen die Matratze von Experten auf Giftstoffe untersuchen. In den Kokosfasern fanden die Wissenschaftler die Substanz Pentachlorphenol, dass sich auch in Tierversuchen als Krebserregend erwiesen hat.

Es wurden auch 5 andere Handelsübliche Baby Matratzen getestet. Auch hier wurden Füllstoffe aus Kokosfasern entdeckt. Zusätzlich wurden in den buntbedruckten Stoffbezügen Spuren des Insektizids Lindan sowie eine Reihe anderer Chemikalien entdeckt.
Die Kokosfasern werden in tropischen Herstellerländern wie SriLanka mit dem Pilzvernichter eingenebelt, damit sie beim langen Schifftransport nicht verrotten.

Und trotzdem, was Krank macht, gehört nicht in einen Matratze.