27.04.13

Hausstauballergien und gute Wasserbetten

Etliche Milbenkolonien, die sich von menschlichen Absonderungen wie Körperasche und Schweiß ernähren, nisten in den Hohlräumen von konventionellen Matratzen. 

An erster Stelle ist dabei die Hausstaubmilbe zu nennen, die man zu den Spinnentieren zählt. Ihr bevorzugter Wohnort ist die Matratze: Denn hier findet sie optimale Verhältnisse vor: Das Klima ist feucht, warm und es gibt genügend Nahrung, wie Hautschuppen und Staub. Die Milben leben mit unzähligen Pilzarten zusammen, die wiederum die fettigen Hautschuppen vorverdauen und für die Milben lebensnotwendig machen. Die Pilze wiederum finden im Darmtrakt der Milbe wieder hervorragende Lebensbedingungen und es kommt so zu einer idealen Symbiose. Der Milbenkot zählt zu den Hauptverursachern von Allergien. Bei jedem Drehen und Wenden wird der allergene Milbenkot als grauer Hausstaub in den Raum gepufft und legt sich nieder in Teppichen, Textilien, Kleiderschränken etc.. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) reagieren mehr als 15% aller Allergiker auf die Ausscheidungen der Milbe mit tränenden Augen, Schnupfen und Hautausschlag.

Gute Wasserbetten bieten unschlagbare Hygienevorteile. Schwitzwasser und Schmutz können nicht in den Matratzenkorpus eindringen. Es entsteht kein Nährboden für Milben oder Schimmelpilze. Die aufsteigende Wärme der Wasserbettenheizung bekommt den Milben darüber hinaus gar nicht, denn in der trockenen Luft verdörren die Tierchen.