03.06.13

Körpereigene Schlafstoffe und gute Wasserbetten

Schon lange wird vermutet, dass sich tagsüber ein Schlafgift im Körper ansammelt, welches am Abend schläfrig macht. Seit den 60er Jahren wird diese These erforscht. Denn nichts könnte leichter und gesünder zum Schlaf verhelfen, als ein körpereigener Stoff, der ganz natürlich den Schlummer herbeizwingt.

Mittlerweile wurden mehrere Substanzen gefunden, die den Schlaf in verschiedenen Weisen beeinflussen. Zur Zeit setzt die Wissenschaft bei der Suche nach schlaffördernden Substanzen vor allem auf das Interleukin 1, eine Substanz des Immunsystems. Solche Substanzen werden bisher nicht als Schlafmittel angeboten, da ihre Wirkungsweise noch zu wenig geklärt ist. Wenn die Forschungen irgendwann erreicht sein sollten, würden sie andere Schlafmedikamente schnell ersetzen - und der Pharmaindustrie ihr Milliardengeschäft vermasseln.

Bis es soweit ist, ist es immer noch die beste Therapie, die Ursachen für den gestörten Schlaf zu suchen und zu beseitigen.

Dabei hilft nichts besser als ein gutes Wasserbett.