21.10.15

Durchblutung gegen Cellulite

Mit guten Wasserbetten, kann die Gefahr, von Orangenhaut, reduziert werden.

Orangenhaut, Cellulite oder Matratzenphänomen, dies sind Bezeichnungen für ein Phänomen, das Medizinern, unter „Dermopanniculosis deformans", bekannt ist. Unter Ärzten gilt dieses unebene Hautbild nicht als Krankheit, sondern als ein weibliches Attribut, begründet in der geschlechtsspezifischen Hautstruktur. Diese Hautveränderung, betrifft rund 80 Prozent der Frauen ab einem Alter von 20 Jahren. Bei Cellulite, werden vergrößerte Fettkammern, im Unterhautgewebe, nach oben durch erschlafftes Bindegewebe gedrückt. Sport, Gewichtsverlust und fettfreie Ernährung, können ihrer Entstehung vorbeugen. Aber auch eine gute Wassermatratze, welche durch schwereloses Liegen die Durchblutung im Unterhautgewebe unterstützt, hilft Orangenhaut vorzubeugen. Cellulite kommt hauptsächlich bei Frauen vor, Männer bleiben, aufgrund ihres andersartigen Hormonhaushalts, weitestgehend davor verschont.

Abhilfe schafft das langsame Abnehmen, vor dem 40. Lebensjahr. Mindestens genauso wichtig, ist es jedoch auch die Durchblutung der Haut zu fördern, insbesondere in dem Drittel des Lebens, welches wir schlafend verbringen, auf der richtigen Matratze, ohne Druckpunkte, also einer Wassermatratze. Da Cellulite häufig als vermeintliches Zeichen für Übergewicht, Unsportlichkeit oder Alterungsprozesse abgetan wird, ist sie insbesondere für Frauen meist ein Schönheitsmakel und Attraktivitätsverlust, was einige Betroffene, Schwimmbäder oder Saunen meiden lässt.

Das gefürchtete Matratzenphänomen, bei dem sich Vorwölbungen und Dellen in der Hautoberfläche bilden, tritt bevorzugt an Oberschenkeln und Gesäß auf, es lässt sich in 3 Stadien unterteilen:

Stadium 1: Unebenheiten sind nur beim Zusammendrücken der Haut sichtbar Stadium 2: Die Haut dellt sich bereits beim Stehen
Stadium 3: Unebenheiten zeigen sich bereits im Liegen

Fettabbau lenken

Die "Null-Diät"-Variante ist zur Gewichtsreduktion allerdings nicht zu empfehlen, denn strenge Hungerkuren verschlechtern die Durchblutung im Unterhautgewebe zusätzlich. Besser geeignet ist eine eiweißreiche, fett- und kohlehydratarme Kost. Damit die so frei werdenden Fettmassen nicht einfach an anderer Stelle wieder eingelagert werden, sollten sie am besten im Rahmen sportlicher Aktivitäten verbrannt werden. Gleichzeitig verbessert die Muskelaktivität dabei auch die Blutversorgung, was sich ebenfalls positiv auf die Cellulite auswirkt.

Volle Kraft für die Durchblutung

Um die Elastizität der Haut an den betroffenen Stellen zu verbessern, helfen Vitamin-A-Säure-haltige Externa oder apparative Massagen mit Lymphdrainage-, Lymphpress- oder Saugpumpengeräten.

 

Das richtige Bett

Doch der verhältnismässig bedeutsamste Faktor ist die richtige Matratze, weil hier in der Regel ein Drittel seines Lebens verbracht wird, und harte Unterlagen lassen die Durchblutung stocken.

Um die erforderliche Durchblutung in den Hautgefäßen zu gewährleisten, soll der Auflagedruck nicht höher sein als 28 mmHG auf der Quecksilber-Drucksäule. Konventionelle Matratzensysteme liegen deutlich darüber, nicht zuletzt durch die falsch verstandene Volksmeinung “hart liegen”, am Besten auf einem Brett. Dieser Irrglaube entstand aus den Zeiten vor den Lattenrosten, als Matratzen durch Stahlfedern getragen wurden, die einen Hängematteneffekt erzeugten und den Rücken verbogen. Für eine optimale Durchblutung sorgen gute Wasserbetten. Doch Vorsicht: Wasserbett ist nicht gleich Wasserbett. Es gibt eine Vielzahl von Sogenannten, die zwar Wasser drin haben, aber den eigentlichen “schwerelosen Schlaf” nicht bieten durch falsche Konstruktionen wie Zuschnitte und Einlagen. Bestens bewährt hat sich ein deutsches Markenprodukt mit Entwicklungsgeschichte seit 1973, und insbesondere die Med-Version, die gleich gegen eine ganze Reihe von Alltagsleiden beste Resultate erzielte. (Medizinprodukt Code UMDNS 12-480).

Nur durch kombinierten Einsatz aller aktiven und passiven Behandlungsverfahren kann man aber das Hautbild so entscheidend verbessern, dass die betroffenen Frauen auch wirklich zufrieden sind. "All die genannten Verfahren zielen im Grunde darauf ab, die Durchblutung zu fördern und das Gewebe zu massieren", erklärte Dr. Gerhard Sattler, Rosenpark-Klinik, Darmstadt. Damit werden die Lymphkanälchen drainiert und die "Wasserbeladung" der Fettläppchen reduziert.